Welcome!

Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) e.V. is the Association of Organic Processors, Wholesalers and Retailers which represents the interests of the organic food and natural goods sector on a political and economical level. The association participates in the constitution of national and international legislative projects, for example in the enhancements of the EU-Organic Regulations. Furthermore, it issues press relations and is active in public relations.

BNN General Assembly 2017
The association adopts special quality guidelines for the organic food trade, for example the benchmarks for pesticide residues in organic products and a resolution requiring full declaration of all food ingredients. BNN Monitoring for Fruit and Vegetables in the whole food trade adds to the established process controls in the ecological food industry.

BNN offers various possibilities for a dialog between member companies and promotes the open exchange of information and views in the whole food sector. Among the members are processors, wholesalers, importers and retailers of organic products.

The association and its members are involved in the further development of the market for organic food and natural products and thereby also in the creation and maintenance of employment in the regions.

BNN is a member of IFOAM (International Federation of Organic Agriculture Movements) and BÖLW (Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft).

23.05.2018 - BODAN und BNN luden zum zweiten Forum Grüne Logistik. Appell der Bio-Branche: Es braucht den politischen Willen

Garching/Berlin. Am vergangenen Donnerstag trafen auf Einladung von Naturkost-Großhändler BODAN und dem Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) e.V. Logistik-Entwickler- und Anwender-Unternehmen in Garching bei München zusammen. Ihr gemeinsames Interesse: innovative und nachhaltige Lösungen für einen umweltfreundlichen Warentransport. Und ein Appell an die Politik, die seit der Ankündigung der EU-Kommission, Deutschland wegen zu schlechter Luft vor dem EuGH zu verklagen, mehr denn je gefordert ist, grüner Innovation Priorität einzuräumen.

„Wie die ersten Biobauern damals, müssen heute die Logistiker sehen, dass sie nachhaltige Lösungen für den Transport finden und realisieren“, so BNN-Geschäftsführerin Elke Röder in ihren einleitenden Worten. „Die Ökolandwirte der ersten Stunde mussten sich jedoch gegen teils enormen Widerstand vieler Interessengruppen – und auch der Politik – durchsetzen. Das kann kein Modell für die Grüne Logistik in Zeiten von erhöhten Feinstaubkonzentrationen in zahlreichen deutschen Städten und der folgerichtigen Klage der EU-Kommission sein. Wie Rahmenbedingungen aussehen, die grüner Logistik den Weg bereiten, können wir in anderen europäischen Ländern feststellen. So gibt es z.B. in Spanien, Italien und Großbritannien weitaus mehr Tankstellen für Gas-Lkw, die wesentlich emmissionsärmer fahren als Diesel. In der Schweiz sind E-Lkw von der Schwerverkehrs-abgabe befreit und dadurch deutlich schneller rentabel. Es lohnt sich also eine Mautbefreiung für Lkw mit Elektroantrieb in Deutschland im Gespräch zu halten.“

07.05.2018 - BNN lud zur Mitgliederversammlung nach Osnabrück: „Ich hoffe auf einen historischen Tag!“

Am 3. Mai lud der Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) e.V. seine Mitglieder – aber auch Vertreterinnen und Vertreter der Anbauverbände sowie weitere Branchenakteure – zur offenen Mitgliederversammlung nach Osnabrück. Am nächsten Tag folgte der geschlossene Teil der Versammlung, der den Mitgliedern des BNN vorbehalten war.
Beide Tage standen im Zeichen einer gemeinsamen Kampagnenkommunikation, die die Branche seit Langem einhellig fordert, bis dato aber keine Organisation oder Institution einen Vorschlag vorlegen konnte, dem eine signifikante und repräsentative Gruppe von Erzeugung über Produktion bis hin zu Handel gemeinsam zustimmen konnte. Auch dem BNN war dies bislang nicht gelungen, legte nun aber ein neues Konzept vor.

Seit dem Mitgliedertreffen 2017 in Augsburg hatte sich der Verband die Aufgabe gesetzt, in einem neuen offenen und partizipativen Prozess, einen weiteren Anlauf zu unternehmen. Getragen wurde dieser durch das bemerkenswerte Engagement vieler Mitglieder und weiterer Akteure, die in zahlreichen Sitzungen, Telefonkonferenzen und Abstimmungsprozessen die Entwicklung eines Kommunikationskonzeptes realisiert haben. Das nun vorgestellte Konzept wurde von den Anwesenden mit Begeisterung und großer Anerkennung aufgenommen.

Einladung zum Forum Grüne Logistik am 17. Mai in München

Logo Forum Grüne Logistik 2018

Kohlendioxid, Stickoxide und Feinstaub sind inzwischen allen ein Begriff. In den Ballungszentren überschreiten die Schadstoffmengen immer wieder die gesetzten Grenzwerte. Transportlogistik ist Teil der Problematik. Um die Gesundheit der Anwohner zu schützen, drohen eventuell Fahrverbote. Der Ausstieg aus den „Verbrennern“ ist auch aus Ressourcengründen seit langem Thema. Lebensmittellogistiker müssen alternative Konzepte und Antriebstechniken finden, um Mensch und Umwelt zu schonen und angesichts drohender Fahrverbote in Innenstädten handlungsfähig zu bleiben. Dabei können auch neue und effiziente Modelle der Wirtschaftlichkeit entwickelt werden.

Aber welche Technologien und Konzepte sind heute schon reif für den Einsatz in der Praxis? Welche Antriebe, Fahrzeuge und Geräte arbeiten besonders effizient? Und wie können Nutzer alternativer Fuhrparktechnologien durch Tankmöglichkeiten und entsprechend ausgebildete Werkstätten den reibungslosen Fahrbetrieb in der Fläche sicherstellen?