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Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) e.V. is the Association of Organic Processors, Wholesalers and Retailers which represents the interests of the organic food and natural goods sector on a political and economical level. The association participates in the constitution of national and international legislative projects, for example in the enhancements of the EU-Organic Regulations. Furthermore, it issues press relations and is active in public relations.

BNN-Mitgliederversammlung


The association adopts special quality guidelines for the organic food trade, for example the benchmarks for pesticide residues in organic products and a resolution requiring full declaration of all food ingredients. BNN Monitoring for Fruit and Vegetables in the whole food trade adds to the established process controls in the ecological food industry.

BNN offers various possibilities for a dialog between member companies and promotes the open exchange of information and views in the whole food sector. Among the members are processors, wholesalers, importers and retailers of organic products.

The association and its members are involved in the further development of the market for organic food and natural products and thereby also in the creation and maintenance of employment in the regions.

BNN is a member of IFOAM (International Federation of Organic Agriculture Movements) and BÖLW (Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft).

8.12.2016 - Vorschlag zur Reform der Öko-Verordnung gescheitert

Der Bundesverband Naturkost Naturwaren begrüßt die Einschätzung des Berichterstatters des EU-Parlaments Martin Häusling, dass die Beratungen zur Revision der EU-Öko-Verordnung vorläufig gescheitert sind. Damit besteht nun die große Chance, auf Basis der bewährten Öko-Verordnung ein handwerklich sauberes Regelwerk fortzuentwickeln, das Landwirten, Herstellern, Händlern und insbesondere Verbrauchern sowie dem ökologischen Gedanken gerecht wird.

Kommentar von Elke Röder, Geschäftsführerin Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) e.V.: „Martin Häusling vertritt mit seinem deutlichen Votum die elementaren Interessen der Öko-Bauern in ganz Europa, denn Pestizidgrenzwerte, wie die EU-Kommission sie fordert, gehen völlig an der Realität vorbei. Die Bauern müssten sonst für Einträge aus Industrie und konventioneller Landwirtschaft rechtlich gerade stehen – wären also haftbar, obwohl sie diese nicht verantworten geschweige denn beeinflussen können. Hier geht es um ein grundsätzliches Umweltproblem, das nicht durch Grenzwerte gelöst werden kann. Daher gilt dem Berichterstatter des EU-Parlaments unser deutlicher Dank und unsere Zustimmung.

7.12.2016 - Wir brauchen keine Total-Revision!

Nach knapp drei Jahren intensiver Verhandlungen zur Revision des EU-Bio-Rechts, treffen sich heute in Brüssel Vertreter aus Kommission, Rat und Parlament zum vielleicht entscheidenden Trilog, der die finalen Beratungen zum neuen Bio-Recht des EU-Agrarrates in den kommenden Tagen vorbereiten soll. Allerdings sind noch viele Punkte strittig, wie z.B. die Frage des Pestizidgrenzwertes oder der Umgang mit unerlaubten Stoffen.

Fraglich ist, nicht nur wie diese Punkte, sondern ob sie überhaupt noch gelöst werden können. Die IFOAM, der weltweite Bio-Dachverband internationaler Anbaubewegungen, stellt in einem gestern veröffentlichen Brief fest, dass am Ende des 36-monatigen Revisionsprozesses der Verhandlungsstand unbefriedigend ist. Alle innovativen Aspekte seien vom Tisch, positiven Entwicklungen nicht mehr in Sicht. In einem aktuellen Interview benennt Elke Röder, Geschäftsführerin des BNN, die wichtigsten Kritikpunkte an der Total-Revision der EU-Öko-Verordnung und appelliert an die Verhandlungsführer auf EU-Ebene, die Revision zu stoppen und das bestehende Bio-Recht weiterzuentwickeln. „Die aktuelle Öko-Verordnung bietet eine Grundlage, um sie an relevanten Stellen weiterzuentwickeln und den Vorgaben des Vertrages von Lissabon anzupassen.“

24.11.2016 - BNN-Workshop zu Branchenloyalität. Unsere gemeinsame Vision: „Der Fachhandel wird zur Marke“

Über 50 BNN-Mitglieder aus Herstellung, Groß- und Einzelhandel trafen sich am vergangenen Mittwoch in Kassel zum Workshop „In der Branche Position beziehen“, um am facetten- und konfliktreichen Thema Branchenloyalität zu arbeiten. Auf dem Programm standen neben zwei Vorträgen vor allem Austausch und Diskussion.

In insgesamt sechs Arbeitsgruppen wurde der hohe Stellenwert von exklusiven Produkten im Naturkost-Fachhandel bekräftigt sowie die Frage bearbeitet, wie der Einzelhandel diesem gerecht werden kann bzw. die Hersteller den hohen Stellenwert langfristig sichern können. Die Teilnehmer waren sich einig, dass künftig dem Point of Sale immer mehr Bedeutung zukommen wird und sich dieser langfristig als wiedererkennbare Marke positionieren müsse. Teil dieser Markenbildung sind die Leistungen und Innovationen der Hersteller, die essentiell für eine solch authentische Marke sind.