Archiv der Meldungen aus dem Jahr 2009
Auf dieser Seite finden Sie alle archivierten Meldungen aus dem Jahr 2009.
Göttingen, 07.12.09. "Ökologisch wirtschaftende Landwirte leisten einen zentralen Beitrag zum Klimaschutz. Mit der Stop-Climate-Change-Zertifizierung im nachgelagerten Verarbeitungs-, Handels- und Logistiksektor ist die ökologische Lebensmittelwirtschaft auch dort Vorreiter beim Klimaschutz. "
Anlässlich der Weltklimakonferenz in Kopenhagen fordert das Netzwerk Stop Climate Change in einer Presseerklärung von der Bundesregierung und den Bundesländern verstärkte Anstrengungen zur Förderung des Ökologischen Landbaus und der klimafreundlichen Vermarktung von Öko-Lebensmitteln.
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Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus, Helmy Abouleish und Franz Alt diskutieren beim Kongress „Verantwortung jetzt" am 7. November 2009 in Berlin
Wege aus der Krise.
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In der aktuellen November-Ausgabe von Stiftung Warentest sind 25 Rapsöle getestet worden. Darunter waren auch neun native Bio-Rapsöle. Sieben dieser Öle wurden ausschließlich aus sensorischen Gründen mit „mangelhaft“ bewertet.
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Im
Oktober 2009 startet die bundesweite Kampagne „Bio kann mehr" für
Bio-Fachgeschäfte. Sie stellt den besonderen Wert von Bio-Produkten aus dem
Fachgeschäft dar. Die jüngsten Zahlen zur Entwicklung des Naturkosthandels
unterstreichen das Vertrauen der Konsumenten in diese Bio-Einkaufsstätte.
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Im TEST 8/2009 der Stiftung Warentest haben die Tester Wiener Würstchen – unter den 20 Produkten auch zwei Bio-Marken - bewertet. Bei der Bewertung der sensorischen Eigenschaften orientierten sich die Tester, am konventionellen Massengeschmack. Dies führte nach Ansicht des BNN Herstellung und Handel e.V. zu einer ungerechtfertigten Abwertung. Leider flossen auch bei diesem Test Kriterien wie Tierhaltung, Fütterung, Umweltschutz und Naturbelassenheit der Produkte nicht mit ein – zum Vorteil der konventionellen Würstchen.
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Der BNN Herstellung und Handel hat zur Unterstützung der Qualitätssicherung eine Interpretationshilfe zu Bromidnachweisen in Bio-Produkten herausgegeben.
Wird in einer Pflanze Bromid nachgewiesen, lässt sich analytisch nicht entscheiden, ob der Rückstand natürlichen Ursprungs ist oder ob ein Pflanzenschutzmittel angewendet wurde. Es gibt allerdings Anhaltspunkte zur Unterscheidung, die man bei der Auslegung eines Bromidfundes beachten sollte. Diese Anhaltspunkte führt die neue Interpretationshilfe zu Bromidnachweisen aus.
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Karierreeinstieg in die ökologische Lebensmittelwirtschaft: Im November 2009 startet das 7. Traineeprogramm, dass Hochschulabsolventen aus dem Agrar- und Lebensmittelsektor die Möglichkeit bietet, sich auf ihren Berufseinstieg in der Öko-Land- und -Lebensmittelwirtschaft intensiv vorzubereiten. Ab dem 1. Juli 2009 können sich junge, motivierte Menschen für die 25 Traineestellen in der Ökobranche bewerben. Der BNN Herstellung und Handel e.V. engagiert sich als einer von fünf Projektpartnern für die Ausbildungsoffensive...
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Die TOP-Themen der Juni-Ausgabe der BNN-Nachrichten sind: "Naturkost-Kampagne des BNN geht an der Start" (Seite 3), "Allergiker im Naturkosthandel gut beraten" (Seite 14), "Milchmarkt: Wer mit dem niedrigsten Preis punkten will, ruiniert bäuerliche Familienbetriebe" (Seite 18) und "Regionalmarketing: Noch viel Luft nach oben!" (Seite 20).
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Die Mitgliedsunternehmen des Bundesverbandes Naturkost Naturwaren (BNN) Herstellung und Handel e.V. gaben auf ihrer Mitgliederversammlung am 15. Mai 2009 in Hannover grünes Licht für die Kodex-Kampagne des BNN. Ziel der Kampagne ist die Profilierung der Naturkost-Branche und der Marken im BNN Herstellung und Handel.
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Im konventionellen Milchmarkt findet einmal mehr ein ruinöser Preiskampf statt. Das ist nur scheinbar im Interesse von Verbrauchern, die sich über eine Entlastung ihres Geldbeutels freuen. Denn das Milchpreisdumping gefährdet die Existenz bäuerlicher Familienbetriebe, die in ländlichen Räumen Arbeitsplätze schaffen und Kulturlandschaften erhalten. Verbraucher haben die Wahl.
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Unter
www.ecropolis.eu finden Interessierte ab sofort alle wichtigen Informationen zum dreijährigen EU-Forschungsprojekt zur Sensorik von Bio-Lebensmitteln. Der BNN Herstellung und Handel e.V., Mitinitiator des Projektes, hat den Online-Auftritt erstellt. Die übersichtliche und ansprechende Form der Website ermöglicht es dem Besucher, sich über Ziele, Struktur, Arbeitsbereiche und demnächst auch Teilergebnisse des Projektes zu informieren.
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Hoch die Tassen! Kaffee aus ökologischer und fairer Herstellung hält, was er in Sachen Umweltschutz und sozialem Engagement verspricht und ist seinen Preis wert. Dies bestätigte die Stiftung Warentest am 23. April bei einer Pressekonferenz zu ihrem aktuellen Test von Röstkaffees. Die Tester haben überprüft, was wirklich dran ist am teilweise heftig beworbenen, sozialen Engagement vieler Kaffeehersteller, neudeutsch „Corporate Social Responsibility“ (CSR).
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Der BNN Herstellung und Handel bietet das 5. Jahr in Folge Seminare zur Sensorik von Bio-Lebensmitteln an. 2009 haben Mitarbeiter von Naturkostunternehmen erneut die Gelegenheit, ihr Wissen rund um Geschmack, Geruch und Aussehen von Bio-Produkten zu vertiefen und anhand praktischer Übungen zu erfahren, was den besonderen Geschmack ökologischer Lebensmittel ausmacht. Ein Grundlagen- und ein Fortgeschrittenen-Seminar stehen in diesem Jahr auf dem Programm.
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Eine aktuelle Studie belegt, dass ein Verbot des Gen-Maises MON 810 aufgrund neuer naturwissenschaftlicher Erkenntnisse geboten und rechtlich machbar ist. Die Initiatoren der Studie, das Online-Netzwerk Campact, der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) und der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) fordern damit Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner nachdrücklich auf, den Gen-Mais noch vor der Aussaat Mitte April zu verbieten. Der BNN Herstellung und Handel schließt sich dieser Forderung uneingeschränkt an.
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Mit 282 von 345 Stimmen hat der Umweltministerrat der Europäischen Union am 2. März 2009 einen Antrag der EU-Kommission abgelehnt, die Anbauverbote für die gentechnisch veränderte Maissorte MON 810 des US Herstellers Monsanto in Österreich und Ungarn zwangsweise aufzuheben. Damit darf der umstrittene Genmais weiterhin in beiden Ländern nicht ausgesät werden.
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Die Naturkostbranche zeigt sich in der gegenwärtigen Finanzkrise stabil und wird auch 2009 in diesem Jahr weiter wachsen. Dabei nimmt die Bedeutung nachhaltiger Werte und Visionen sowohl für das Konsum- als auch für das Anlageverhalten der Verbraucher weiter zu.
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Spannende Themen und viel Information bieten die Veranstaltungen, mit denen der BNN Herstellung und Handel e.V. auf der BioFach 2009 vertreten sein wird. Eine Expertenrunde zu "Bio – Mehr wert als nur Nährwert" geht der Frage nach, welche Konsequenzen unterschiedliche Systeme zur Nährwertkennzeichnung für den Naturkostfachhandel und das Image von Bio-Produkten haben. Bei "Öko-Faire Partnerschaften – Mehrwert für den Fachhandel" werden Strategien aufgezeigt, mit denen der Fachhandel punkten und spezifische Käuferschichten für sich gewinnen kann.
Im Vortrag "Alles Bio. Alles rückstandsfrei?" über das BNN-Monitoring für Obst und Gemüse geht es um Pestizidrückstände in Bio-Lebensmitteln und wie Hersteller, Kontrollstellen und Kontrollbehörden mit solchen Nachweisen in der Praxis umgehen.
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Erstmals untersuchen und vergleichen Forscher in einem internationalen Projekt die sensorischen Eigenschaften von Bio-Lebensmitteln, aber auch die Erwartungen und Vorlieben von Konsumenten sowie Entwicklungsmöglichkeiten für ausgewählte Produkte. Die 20 Projektpartner trafen sich vom 4. bis 6. Februar 2009 zur Auftaktveranstaltung für ECROPOLIS im schweizerischen Frick. Initiatoren des auf drei Jahre angelegten Projekts sind das ttz-Sensoriklabor in Bremerhaven, die Universität Göttingen und der BNN Herstellung und Handel e.V.
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Hefeextrakt als Zutat taucht in immer mehr verarbeiteten Bio-Lebensmitteln auf. Es sind hauptsächlich Convenience-Produkte wie Kartoffelchips, Tütensuppen und Mischungen für Bratlinge, die davon profitieren, dass Hefeextrakt den Geschmack intensiviert. Insbesondere konventionelle Hersteller, die neu in den Bio-Markt einsteigen, setzen für ihre Öko-Produkte Hefeextrakt ein. Aber auch einige traditionelle Naturkostunternehmen nutzen die geschmackssteigernde Wirkung dieser Zutat. Ein vom BNN Herstellung und Handel e.V. initiiertes Forschungsprojekt geht nun der Frage nach, ob der Einsatz von Hefeextrakt mit den Ansprüchen an Qualität und Natürlichkeit von Bio-Lebensmitteln vereinbar ist.
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Berlin, den 12. Januar 2009. Heute trafen sich erstmals Vertreter der gesamten Wertschöpfungskette für Bio-Milch im deutschen Naturkosthandel zur Unterzeichnung einer gemeinsamen Erklärung zum Bio-Milchmarkt. Repräsentanten der ökologischen Landwirtschaft, der Bio-Molkereien und des Naturkosthandels sprechen sich darin für stabile und faire Bio-Milchpreise aus und vereinbaren ein verantwortungsbewusstes Zusammenwirken im Bio-Milchmarkt.
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Pressekonferenz und 1. Fachtag zum Bio-Milchmarkt
Warum ist Bio-Milch die richtige Milch für Verbraucher, die fair konsumieren und bewusst leben wollen? Welchen Preis benötigt eine nachhaltige Bio-Milchproduktion und was können und wollen Verbraucher bezahlen? Wie wird sich der Öko-Milchmarkt 2009 entwickeln? Worauf müssen sich Bio-Milchviehhalter einstellen?
Im Vorfeld der Grünen Woche werden am Montag, den 12. Januar 2009 diese Fragen im Rahmen einer Pressekonferenz und eines Bio-Milch-Fachtages, zu denen namhafte Vertreter der Bio-Anbauverbände und der Bio-Handelsverbände nach Berlin geladen haben, diskutiert und beantwortet werden.
Erstmals kommen Vertreter der gesamten Wertschöpfungskette des Bio-Milchmarktes zusammen, um eine gemeinsame Erklärung zum Bio-Milchmarkt abzugeben und diese zu unterzeichnen.
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