BNN-Monitoring für Obst und Gemüse im Naturkosthandel
Seit 2003 werden Bio-Obst und Bio-Gemüse aus dem Naturkosthandel systematisch auf Verunreinigungen mit Pestiziden untersucht. 28 Importeure und Exporteure und Großhandelsunternehmen der Naturkostbranche beteiligen sich am BNN-Monitoring, tauschen ihre Ergebnisse aus und haben sich auf eine gemeinsame Vorgehensweise im Rückstandsfall geeinigt. Dabei bringt das BNN-Monitoring entscheidende Verbesserungen für das Qualitätsmanagement im Naturkostmarkt:
- Daten zur Pestizidbelastung von ökologisch produziertem Obst und Gemüse werden gewonnen und systematisch aufbereitet.
- Kontaminationen mit Rückständen oder Vermischungen mit konventionellem Erntegut können aufgedeckt und die Mängel beseitigt werden.
- Betrugsfälle lassen sich mit Hilfe von flächendeckenden und risikoorientierten Probenziehungen effizient aufklären und durch Informationsaustausch die Ware vom Markt fernhalten.
So führt das BNN-Monitoring zu einem effizienten Schutz vor Verbrauchertäuschungen.
Jeder Rückstandsfund hat außerdem eine gründliche Ursachenforschung zur Folge. So können Anbaufehler oder Lücken in Qualitätssicherung und Prozesskontrolle entdeckt und abgestellt werden. Auf diese Weise führt das Projekt zu deutlichen Verbesserungen in der Qualitätssicherung auf allen Ebenen.
Das BNN-Monitoring für Obst und Gemüse steht allen interessierten Lieferanten von Obst und Gemüse im Naturkosthandel offen.
